Wenn Geschichte den Rahmen gibt
Hohe Decken, Flügeltüren, Fischgrätparkett und feiner Stuck prägen die Architektur dieser Berliner Altbauwohnung. Der Entwurf versucht nicht, diese historische Sprache fortzuführen, sondern stellt ihr bewusst zeitgenössische Formen gegenüber.
Ein klar gezeichneter Kamin aus hellem Marmor trifft auf ein skulpturales Sofa und ruhige Möbel aus dunklem Holz, Stein, Glas und Metall. Weiche Formen antworten auf die geraden Linien des Raumes. Die zurückhaltende Farbwelt lässt Architektur, Materialien und Kunst gleichermaßen wirken.
Eine persönliche Sammlung venezianischen Glases bildet einen eigenen Schwerpunkt. In einem filigranen, beleuchteten Regal werden die Gefäße nicht als Dekoration verteilt, sondern als Sammlung sichtbar gemacht.
So entsteht ein Dialog zwischen historischer Substanz und Gegenwart, zwischen Klarheit und Persönlichkeit. Die Architektur gibt den Rahmen. Die persönlichen Dinge machen den Raum zu einem Zuhause.